THE END of THE event

A new photo of the week:

Ein neues Image de la Woche: Entstanden Sonntagnacht beim alljährlichen „Rausputzen“ der Dorfbar nach dem Kerwe-wochenende!

Eine Art Bodyslide – Bauchplatscherrutsche- bevor die Dorfbar schließt!

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copyright @chubbycupcakesfairytales

DIY – Hühnerstall

„ICH SICHERLICH NICHT“- genau das wäre meine Antwort darauf gewesen, wenn mich vor 3 Jahren jemand gefragt hätte ob ich mir vorstellen kann Hühner zu besitzen. 😀

Aber ich glaube die Landluft hier tut mir eindeutig nicht gut, vielleicht war mir auch einfach zu langweilig? Man weiß es nicht. Aber vor ein paar Monaten kam ich auf die Idee mir meinen eigenen Hühnerstall zu bauen. Ganz vielleicht waren auch die Nachbarn schuld die immer wieder frische Eier hatten und vielleicht auch, dass ich ganz oft backen wollte und keine Eier im Haus waren . 😉

Wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Do- It- Yourself Projekte und hatte meine ganz eigene Idee eines Hühnerstalles schon im Kopf. Pinterest hat mir jedoch noch einige Ideen dazu geliefert.

Als meine Kindergarten Freundin davon Wind bekommen hat, war klar: Gebaut wird wenn sie da ist. Nur den Plan konnte ich mir vorher schon überlegen. Also plante, überlegte und zeichnete ich. Der Mann war übrigens so gar nicht happy über meine Pläne und es dauerte lang bis ich ihn endlich dazu überreden konnte. DSC_1693.JPG

 

Die Bedingung war jedoch: Ich muss mir das alles selbst zusammen bauen und er wird mir dabei nicht helfen. Nichts leichter als das ! Und ich glaube er hat nicht mit so viel Power gerechnet 😉

Angekommen in Frankreich , ging es auch gleich los mit dem Auseinanderlegen des Schrankes. Ja ihr habt richtig gelesen meine Idee war: Ein Hühnerstall in einem Schrank!

In unserer Garage türmen sich Schränke und Regale von Omas und Urtanten, es war also gar nicht schwer einen geeigneten Schrank zu finden.

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Dieser fesche Schrank sollte es werden. Bei dieser Momentaufnahme mit Schwiegervaterspiegelbild, war uns noch nicht bewusst dass dieses Exemplar feinstest, überlackiertes und schon verbautes Schwedenholz ist.  #yayme

Wer Ikea kennt, weiß dass man es immer nur einmal aufbaut!

 

  1. Der Plan war erstellt und nun ging es ans werkeln: Alle Türen abnehmen, Gläser und Böden ausheben, Schrauben und alles was spitz ist herausholen.
  2. Einkaufen gehen! Mit Twingo und Freundin ging es in den nächsten Baumarkt um alle nötigen Dinge einzukaufen:

– Spanplatten, Dach, Säge, Außenfarbe, ein Plastikgefäß, Pinsel, Abklebeband, Abschleifpapier, Maschendrahtzaun, 11 x 2m Holzspieße, 35kg Sand, Türschaniere und eine Tackermaschine . ( im Endeffekt ist ein Hühnerstall von Amazon billiger, aber man ist danach nur halb so stolz 😉 )

und ja: Es hat ALLES in den Twingo gepasst, auch wenn wir danach mit halb offenem Kofferraum fahren mussten 😀

3. Dann ging es weiter mit werkeln: Ein Loch in die Wand schlagen um einen Durchgang zu gewähren. Die andere Wand komplett rausnehmen (und zack hatten wir ein Loch in der Rückwand :-/ , welches wir später mit Holzplatten von hinten und vorne wieder geschlossen haben).

Ganz vielleicht erkennt man hier schon wie es später aussehen soll. Links das Nest und Rechts  Futternapf, Schlafstange und Trinkbehälter.

4. Die Schlafstange mussten wir, wie die Holzbretter für das Loch zurecht sägen und dann war die Idee sie von außen anzunageln. Leider hatten wir immense Schwierigkeiten von hinten durch das Holz zu kommen. Das lag daran, dass der Vorbesitzer hinten schon eine neue Holzplatte zur Hälfte?!? drangenagelt hat. Wir vermuten es ist „STEINHOLZ“ 😀 , denn keiner von uns beiden hatte Erfolg einen Nagel durchzuhauen.

Deshalb haben wir uns eine Konstruktion mit selbstgebastelten Winkeln zusammen gebaut und tatsächlich: es sitzt!

5. Da jedoch vorne durch die fehlende Glastür ein zu großes Loch entstanden ist, mussten wir wieder eine Holzplatte (dick genug) dran nageln. Also Platte zurechtschneiden, einklemmen und dann vom Dach und vom Boden aus Nägel hineinjagen, damit es auch gut hält.

7. Diese Arbeit hat uns einen dreiviertel Tag gekostet und wir konnten endlich zum guten Teil übergehen: dem Anmalen 😀

Da es der letzte Tag von meiner Freundin in Frankreich war, wollten wir so viel wie möglich zusammen schaffen, also haben wir uns an das Außengehege gemacht.

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6. Mit Spezialwerkzeug ( Haken eines Traktors) wurden tiefe Löcher in die Wiese geschlagen und dann mit einem großen Gummihammer die 2m Holzspieße in den Boden gehämmert. Gar nicht so leicht, aber mit Hilfe des Mannes (ja ihr lest richtig 😉 ) waren nach 2h alle 11 Spieße im Boden und wir ziemlich K.O

 

Für meine Freundin war das basteln zu Ende, aber für mich lag noch viel Arbeit davor.

7. Am nächsten Tag wurde mit Hilfe des Mannes ( er hatte Angst dass ich weiß Gott was anstelle mit der Tackermaschine) der Maschendraht an den Stall getackert ( ein Fenster muss sein für die Luftzirkulation)  und dann ringsum die Holzspieße. Dieser Tacker für 25 Euro war das Beste was ich hätte kaufen können, nach einer halben Stunde war der Zaun dran!

8. Eine Tür musste nun her, also habe ich mit allem was ich so in der Garage gefunden habe eine Tür zusammen gehämmert und mit Maschendraht betackert. Bin ganz schön stolz auf meine Konstruktion!!

Anschließend wurden die Schaniere an die Tür und Holzspieße genagelt und das Grundgerüst stand!

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9. Da der Zaun leider nicht hoch genug war, ich jedoch nicht noch mal 60 Euro ausgeben wollte, habe ich mir Draht gekauft und ihn 3 mal um das Gerüst gefädelt, hoffe mal es ist nun hoch genug.

10. Bei Pinterest habe ich gesehen wie man Sandbäder herstellen kann, also kurzer Hand den nächst besten Reifen genommen, den ich auf der Straße gefunden habe und mit Sand befüllt.DSC_2123

11. Leider steht mein  Hühnerstall zwar windgeschützt, aber leider nicht schattig, deshalb habe ich aus 2 Holzplatten noch einen Unterschlupf gebaut und angemalt.

12. Jetzt noch Stroh ins Nest legen, Streu im Schrank verteilen, Futternapf voll machen und aufhängen und die Hühner können kommen!

13. Wer hätte gedacht dass der letzte Schritt der schwierigste wird? Hühner im Sommer zu bekommen, ist gar nicht so leicht. Und im Endeffekt habe ich 2 Wochen lang gesucht und bin doch fündig geworden im Nachbardorf. Darf ich vorstellen:

Lorelai und Rory

2 „Grünleger“ Junghennen, die hoffentlich bald anfangen Eier zu legen! Und zwar diese hier:20170704_190753

 

P.s.: Um das ganze noch etwas zu verschönern (und auch um den Fuchs nachts nicht um uns zu haben) wurden noch 2 Solarlichterketten angebracht 😀 – ich wäre ja dafür bald mal ein Candle Light Dinner im Hühnerstall zu veranstalten 😉

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Ich bin ziemlich stolz auf meinen Hühnerstall , dessen Schönheit sich so schnell rumgesprochen hat, das Leute die ich nicht kenne vorbeikommen um ihn sich anzuschauen 😀 .

Und während ich mir das so anschaue, schwirrt mir schon ein neues DIY Projekt vor: eine Feuerstelle ❤

Over and Out,

 

eure Franzi 🙂

 

Seelenstrip

Glücklich sein. Was bedeutet das für mich? Diese Frage stelle ich mir seit meiner Auswanderung sehr sehr häufig.

So viele Hürden habe ich in den Weg gestellt bekommen. Seit 2 Jahren und 2 Monaten kämpfe ich mehr oder weniger darum endlich glücklich zu sein. Ab und an konnte ich für ein paar Millisekunden auch sagen: Jetzt gerade in dem Moment bin ich glücklich. Aber nur ein paar Millisekunden weiter kam das Leben wieder dazwischen.

Am unglücklisten hat mich wohl die Arbeitssuche gemacht und nicht wie man vielleicht denken kann das Heimweh. Klar hatte und habe ich Heimweh, aber durch die kostenlose Festnetztelefoniererei,  Internet, Emails, Skype und vor allen Dingen meiner Familien- Whatsapp- Gruppe fühle ich mich meiner Heimat doch immer noch sehr nahe.

Wie sehr mich diese ständigen Absagen und Existenzängste (wenn man von 400 Euro Arbeitslosengeld leben muss, das Ende Juni ausgelaufen wäre, dann sind das sehr wohl Existenzängste!) runter gezogen haben, wurde mir erst klar als meine Freundin mich besucht hat und wir an einem Abend mit einem Glas Wein auf der Terrasse saßen. Diese Leichtigkeit die ich plötzlich gefühlt habe (nein es lag nicht am Wein 😉 ) die kannte ich so gar nicht. Klar habe ich ab und an mal ein Glas Wein mit Freunden und Familie getrunken, aber mir war nicht klar, dass ich all diese Momente gar nicht richtig genossen habe. All diese Zeit stand ich unter Druck.

„Endlich einen Job finden. Das kann ja nicht so schwer sein. Warum sitze ich jetzt hier, genauso gut könnte ich jetzt weiter nach Jobs suchen. Warum mag dich denn niemand einstellen? Waren meine 6 Jahre Studium nichts wert? Warum habe ich einen Master überhaupt drauf gesetzt? Was bin ich überhaupt noch wert? Muss ich nun doch wirklich zurück nach Deutschland? Ist mein Traum vom Auswandern echt geplatzt? ….“

Wenn man sich das so durchliest, merkt man vielleicht den Druck den ich hatte. Unvorstellbar wie ich das 2 Jahre lang mit mir rumgeschleppt habe.

Und dann ganz plötzlich, mit einem Glas korsischen Wein in der Hand, auf der einen Seite die Kindergarten-Freundin, auf der anderen der Herzmann, wird mir plötzlich ganz leicht ums Herz, so als wären alle Probleme auf einen Schlag abgefallen. Ich hatte das Gefühl: Diesen Moment habe ich verdient, ich muss keinem Rechenschaft schulden, warum ich den Moment genieße, ich kann einfach nur SEIN. Ich kann dieses Gefühl überhaupt nicht beschreiben, aber ich denke ich kann sagen: Ich war – Ich bin glücklich.

Die Arbeitssuche ist erst mal beendet. Ich habe einen Job in einem Hotel gefunden, bei dem ich nur jedes 2. Wochenende arbeiten muss. Zwar von Freitagmittag bis Sonntagabend durchgehend, aber ich habe dann ja wieder 2 Wochen Pause davon 😉 . Dieser Job sichert mir/uns unser Grundeinkommen. Jetzt kann ich endlich mich auf meine Theaterprojekte fokussieren und mir doch ein 2. Standbein aufbauen. Viel Arbeit liegt noch vor mir, aber diese Arbeit wird mir sicherlich Spaß machen!

Leider sind auf dem Weg zum Glücklich sein immer noch ein paar Baustellen stehen geblieben. Diese Baustellen passieren, wenn man mit der Existenzangst zu kämpfen hat und manche von ihnen sind denke ich nicht mehr zu retten. Das passiert und ich denke ich muss nach vorne schauen, schauen wer mir in diesen 2 Jahren ganz ernsthaft und aufopfernd zur Seite stand, wer meine Situation und mein Gefühlsleben wirklich verstanden hat. Denn genau diese Menschen sind es wert dass ich mein Glück mit ihnen teile 🙂 .

Seitdem ich den neuen Job habe, habe ich wieder Lust zu leben, mal Essen zu gehen mit Freunden, das Babysitten wieder als etwas wertvolles zu sehen und neue Projekte ,wie zb ein Büro in meinen Vorstellungen einrichten, voranzutreiben.

Eines der größten Projekte ist zur Zeit mein eigener Hühnerstall. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und die Hühner fehlt sonst nichts mehr und ganz vielleicht Ende dieser Woche ist alles startklar und die Hühner dürfen einziehen. Ich habe den Hühnerstallbau bildlich festgehalten und werde mich demnächst an das DIY für euch setzen 🙂 .

So. Das war es erstmal wieder mit dem Seelenstriptease.

Was mich jetzt noch interessieren würde:

Seid ihr glücklich? Wie definiert ihr Glücklich sein?

Schreibt mir das gerne in die Kommentare 🙂

Ich hoffe es geht euch gut,

eure Franzi ❤

 

 

A love letter to the ocean

„En suenos la marejada tira di mi corazons“- Rafael Alberti

Vor 2 Wochen ging es spontan mit einer Freundin für einen Tag an den Atlantik. Mit Picnic und Kamera im Gepäck, haben wir es uns gut gehen und all die Sorgen aus dem Kopf wehen lassen.

Dieses Bild entstand am Eingangsportal von Saint Jean de Luz.

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Es ist ein Ausschnitt aus einem Gedicht über das Meer von Rafael Alberti.

Und wenn ich es richtig übersetze heißt es so viel wie : In den Träumen zieht die Flut an meinem Herzen.

Finde das passt ❤  Auf zu neuen Herausforderungen.

 

Eure Franzi

@chubbycupcake

 

Hallo und Tschüss

20.33h sagt die Uhr und ich bin schon bereit ins Bett zu gehen.

„Waaaaaaaaaas?“ – höre ich meine Mama gerade rufen in Gedanken 😀 . Ja Ja Mutti, deine Tochter geht jetzt schon um spätestens 22 Uhr ins Bett. Aber Mutti weiß natürlich auch warum. Nur der Rest von euch sicherlich nicht.

Mir wurde – durch Vitamin B natürlich, wie soll es anders sein- ein Job angeboten für ganze 13 Tage mit Aussicht auf eine Vertretungsstelle einer Schwangeren. Und jetzt haltet euch fest: in einem 5 Sterne Hotel.

Mir war von vorne herein schon klar, dass das Hotelbusiness nicht einfach wird. Habe ja in meinen jungen Jahren schon sehr viel Erfahrung sammeln können in der Hotellerie, schließlich hatte ich damals im wahrsten Sinne des Wortes den Vertrag zum dualen Hotelmanagement-Studium schon in der Hand.

Nur ist dies nun eben ganze 10 Jahre her und die Erinnerungen sind verblasst. Ich habe mich gefreut endlich ein bisschen Geld verdienen zu können, auch wenn die Einstellung recht spontan passierte, sozusagen nach dem Telefonat direkt am nächsten Morgen um sieben. Leider wurde mir jedoch schnell (am nächsten Tag) bewusst, wieso ich damals mich gegen das Hotelmanagement und für das Theater entschieden habe: Es ist einfach nicht meine Welt.

Ich liebe es Menschen zu beherbergen, ihnen zu helfen und dabei auch nett zu sein. Aber ein 5 Sterne Hotel ist eben kein kleiner Familienbetrieb. In einem so großen Hotel herrscht Stress, und wo Stress ist, gibt es auch echt viele wütende, aufgebrachte und nicht nette Menschen. Hinten schlagen sie sich die Köpfe ein, und Vorne  herrscht Friede Freude Eierkuchen. (Klar gibt es solche Momente auch in der Theaterarbeit, aber spätestens mit der Premierenfeier wird das wieder aus der Welt getrunken 😉 )

Warum ich genau jetzt eingestellt wurde, bleibt mir nach nun 10 Tagen Arbeit immer noch ein Rätsel. Wir hatten/haben hier nämlich Grand Prix- ein Autorennen wie in Monaco, nur dass bei uns die Formel 3 und 4 ausgetragen wird. 2 Wochenenden ausgebuchtes Haus durch Piloten, wichtige Menschen des Rennfahrersports, noch wichtigeren Menschen und deren Chefs, und zusätzlich all den „normalen“ Businessgästen die sich sonst auch dort herumtreiben. Und dann mittendrin, ganz verloren: ICH.

Ich, die zwar als Zimmermädchen, Hostess und im Service gearbeitet hat, jedoch noch nie auch nur ansatzweise eine Rezeption von hinten gesehen hatte und komplett ohne Einarbeitung- denn mein Kollege war mit mir eingeteilt- also allein. Schön wenn man dann auch noch erfährt dass anscheinend keiner von der „Neueinstellung“ wusste und und und.. wenn ich jetzt all das was ich erlebt habe aufschreiben würde, müsste ich leider erst um 23h ins Bett und das geht leider so gar nicht. 😀

Lasst es mich auf das wesentliche herunterschrauben: 8 Jahre lang habe ich mich für eine Welt begeistert, die für Toleranz, Gemeinschaft, Gleichberechtigung und viele weitere tolle Werte steht und gleichzeitig habe ich durch meine Arbeit im Theater, fürs Theater und mit dem Theater auch für diese Werte gekämpft.

Mit nur einem Schritt in dieses Hotel betritt man eine andere Welt. Eine Welt die im 18./19.Jhd stehen geblieben zu sein scheint. In der man als Frau nicht das Gepäck hoch tragen darf, in der „doch bitte darauf geachtet wird kein „Ok“ mehr im Sprachgebrauch zu benutzen- das sei nicht angebracht“ und die Werte wie Toleranz und Gemeinschaft ein Fremdwort sind. Ich als die „Neue“ wurde ausgegrenzt, angepflaumt, mir wurden Fehler, die ich gemacht habe, (an meinem 2. Tag ohne wirkliche Einarbeitung) vorgeworfen, andere Fehler die ich nicht begangen habe untergeschoben und es wurden Witze auf meine Kosten gerissen. “ Oh Nein jetzt ist der Bildschirm auch noch kaputt- was hast du denn jetzt schon wieder falsch gemacht“. Anfangs noch lustig werden diese Witze irgendwann zu Mobbing. Sie tun weh, schließlich will man doch alles richtig machen in seinem neuen Job. Vom Umgang zwischen Direktor und seinen „Untertanen“ will ich gar nicht erst anfangen zu reden.

Anscheinend arbeite ich nun gut, und meine Qualität als deutsch – und „sehr gut“ englisch Sprechende hat wohl seinen Rest dazugegeben, ich wurde nämlich in den Dienstplan weiter eingetragen. Und wisst ihr was? Ich möchte dort nicht bleiben.

Klar werden manche von euch sagen: Wenn man Geld will muss man eben arbeiten, auch wenn es einem nicht gefällt. Aber ganz ehrlich. Ich mochte meine Welt mit den vielen tollen Werten sehr viel lieber als die, die sie mit Füßen tritt.

Ich suche weiter nach Arbeit und habe hoffentlich am Montag das Glück einen Job mit zwar weniger Geld, aber mehr Freude am Leben zu bekommen. Einen Job in einem 2 Sterne – Hotel, jedoch „Halbtags“( auf 2 Wochenenden im Monat verteilt) , ohne Kollegen und mit ganz viel Zeit mein eigenes kleines Theaterimporium mir nebenher aufbauen zu können.

Drückt mir die Daumen und nun gute Nacht (21.30h), der Wecker klingelt um 5Uhr.

Eure

Chubbycupcake

 

 

Tissage Moutet

Wie versprochen hier das erste Foto der „Image de la Woche“

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Entstanden ist es beim Tag der Offenen Tür in der Traditions Weberei „Tissage Moutet“ , bei der ich persönlich eingeladen wurde um ein paar schöne Bilder für meinen Instagram Account zu machen.

Was mich stark macht

In einem anderen Land zu sein ist noch einmal anders, als die Stadt zu wechseln.

Man muss neu anfangen, neue Gewohnheiten und Kulturen kennenlernen und sich versuchen weitestgehend zu integrieren. Im Laufe der letzten 2 Jahre meines Auswanderns hatte ich viel Zeit um nachzudenken. Nachdenken über das Leben, über die Liebe, über Freundschaft und Politik, die Umwelt und Natur. Aber auch über Mich, über mein Leben und das was mich zu dem macht was ich heute bin, meine Gewohnheiten, meine Hobbies, die Dinge die mich schwächen und die die mich größer machen. Mich schwächt so einiges, das kann ich euch verraten:
Mich schwächt die Politik-Stumpfheit, die dazu führt dass nun tatsächlich eine komplett Rechte und ein zweiter Nichtssagender sich ein Wettrennen leisten, wer sich mehr dummes unpolitisches Zeug vorwerfen kann. Mich schwächen die Menschen (auch in meinem Umfeld) die aus trotz „ungültig“  oder gleich die Rechte Seite wählen wollen , ohne darüber nachzudenken was sie damit anrichten. Zum Beispiel dass sie damit mein Leben als Ausländer hier in Frankreich um vielfaches erschweren.
Mich schwächt die unsinnige Bürokratie dieses Landes, und auch die schreckliche Suche nach einem Job. Seit 9 Monaten suche ich nun, und so langsam gehen meine Ressourcen aus- geldtechnisch und seelisch. Gerade erst diese Woche wurde meine Kraft ein weiteres mal getestet, Ich wurde für einen guten Job an der Rezeption genommen, hatte meinen ersten Arbeitstag geplant am Dienstag und morgens einen Anruf bekommen, dass sie ihn verschieben muss. Mir war da schon klar dass es eine Absage gibt. 2 Tage später kam die Absage: ihr wäre ein Junge lieber an der Rezeption, schliesslich geht es hier auch um Nachtarbeit. Traurig dass es diesen Unterschied zwischen Mann und Frau immer noch gibt. Und traurig, das man jemandem Hoffnungen macht und sich dann doch umentscheidet.

Ich bin eine sehr positiv eingestellte Frau, aber die Tatsache, dass ich wusste ich darf mich noch nicht freuen, zeigt mir wie abgestumpft und negativ ich geworden bin.

Auch musste ich lernen dass man mit Franzosen nicht die gleiche Freundschaft haben kann wie mit Deutschen. Man denkt man ist auf dem gleichen Level und dann wird man doch enttäuscht.

Das macht mich traurig.

Ich musste in den letzten Wochen viele Enttäuschungen erleben und denke mir manchmal: Wie viel hält ein Mensch aus?
Natürlich könnte ich jetzt ins Mimimi fallen, mich einschließen, im Bett bleiben etc., aber ich versuche nicht in dieses große Loch zu fallen – gar nicht so einfach 😉
Deshalb fange ich nun lieber an euch von 18095807_748703938644773_223971549370122240_nmeinen Starkmachern zu erzählen, denn in diesen letzten 2 Jahren habe ich auch viel positives über mich gelernt.
Ich liebe es neue Menschen kennenzulernen, die genauso weltoffen sind wie ich. Auch 18252127_156612628204537_1951360503368384512_nhabe ich mein Können im Häkeln, Stricken und Nähen erweitert und meiner Kreativität neue Wege gegeben. Ich nähe nun Taschen (mit der Hand), die zu einem Teil aus gehäkeltem und zum anderen aus Vinyl bestehen. Die Tatsache dass ich nirgends auch nur ansatzweise so eine Tasche online finden konnte, sagt mir dass ich damit vielleicht sogar eine der ersten bin. Hätte ich jetzt noch 10 Omas und Startgeld könnte das ein gutes kleines StartUp werden. #dreambig 😉

Aber mein größtes Hobby ist tatsächlich die Photographie. Im Januar habe ich mir einen kleinen Traum realisiert und mir eine „Starter“- SpiegelreflexKamera gekauft. (- Wer meine Instagram-Seite kennt, weiss dass ich schon seit längerem gerne Fotos schieße, es ist jedoch etwas ganz anderes, ob es eine Handykamera oder eine Richtige ist – )

Seitdem findet man mich nur noch mit Kamera um den Hals. Für mich ist Fotografieren eine Art HappyDroge. Ich flüchte mich in meine eigene Welt und halte genau die Momente und Dinge fest, die mich happy machen und die ich schön finde.

Deshalb habe ich mir gedacht jede Woche hier ein Bild zu posten, welches mir wichtig ist. Ein Picture of the Week oder Das Bild der Semaine sozusagen.

Wie ihr vielleicht lesen könnt ist es nicht einfach hier zur Zeit und oft spiele ich mit dem Gedanken vielleicht doch wieder nach Deutschland zu kommen, aber so lange meine Liebe zu dem Prinzen noch so groß ist und die Hoffnung auf ein guten Job noch nicht ganz verblichen ist, kämpfe ich weiter. Denn wenn ich was kann, dann ist es das!

 

Gehabt es Wohl,

Eure Chubbycupcake

p.S: Rest in Peace my little Jonniboy.

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Einmal im Leben Prinzessin sein

Wer träumt davon nicht ? Einmal im Leben Prinzessin sein. Schöne Kleider tragen, Untertanen zuwinken und gutes Tun. Und wo kann man das am Besten als bei Disney?

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Wie ihr vielleicht wisst befinde ich mich immernoch auf Jobsuche in Frankreich, die relativ blöd daher kommt, da ich laut der Arbeitsagentur nicht einmal geeignet für einen Servicejob im Restaurant bin. Aber warum rede ich davon?

Well.. ich habe mich bei Disney beworben. So ganz ohne Wille jemals in Paris arbeiten zu wollen, denn wenn ich unterbezahlt in Paris arbeite, kann ich genauso gut auch wieder nach Deutschland ziehen. Denn weg von dem Prinzen ist weg und damit wären meine Auswanderungspläne ziemlich gescheitert.

Aber wie ihr am Anfang schon lesen konntet, war klar : Einmal bei Disney  bewerben muss einfach sein. Das steht auf der Liste der Dinge die man einmal gemacht haben sollte.

Also habe ich mich beworben. Disney macht gerade eine riesen Europa Bewerbungstour und hatte einen Stopover in Bordeaux. Das kam mir super gelegen, denn die tatsächlich einzige richtige Freundin, die ich hier in Frankreich gefunden habe, lebt nun in Bordeaux. Die angebotenen Jobs für Paris waren eher Service Orientiert: Rezeption in Hotels, Animation, Verkauf in den Boutiquen, Verkauf von Tickets und Guest Relations. Alles nicht sehr spannende Jobs, aber da ich sowieso nicht nach Paris ziehen wollte, habe ich mir „Guest Relations“ ausgesucht, denn dafür waren 3 Sprachen nötig.

Nach einer schriftlichen Auswahlrunde (ich hatte nicht mal ein Motivationsschreiben mitgeschickt, sondern nur meinen Lebenslauf!) wurden dann ca 80 Kandidaten nach Bordeaux in einen Seminarraum eines Hotels eingeladen( jeweils 2x 40).

Bevor das ganze in Bordeaux losging wurde man schon 4 Wochen vorher mit Emails von Disney bombadiert. Das fing an mit Papieren, die man ausfüllen musste, über „info: wir sind bei Twitter“ bis zu “ Heeey, in 4 Tagen geht’s los“. Die erste Email war noch ganz nett. Denn man denkt sich: „Kraaaass, Disney schreibt MIR Emails“. Das legte sich dann jedoch nach spätestens der 3. Email.

Dort angekommen sollte man sich ins „Publikum“ setzen und musste warten bis dann endlich alle da waren. Nach Französischer Manier versteht sich. Wenn also um 8.30h geladen wird, fängt es um 9.15h an! ABER, wir waren ja hier bei Disney, und das konnte man auch nicht übersehen/überhören. Wir wurden doch tatsächlich eine dreiviertel Stunde mit Disneymusik betudelt. Inklusive der „Noch 5 Minuten“-Ansagen (wer schon ein mal im Park war kennt sie) Und dann ging es los. Die Inszenierung. Nunja es war eher ein Vortrag über Disney, die Geschichte, die Philosophie, die Berufe und was es bald alles an tollen neuen Attraktionen geben wird.  Ich bin ehrlich: ich liebe Disney. Aber diese ganzen Infos haben mir dann doch etwas Disney vom hohen Ross geholt. Erst einmal fand ich wirkte es eher wie eine Werbekampagne und diese ganzen Details, die sie als „ganz toll“ dargestellt haben, sind auf den 2. Blick, oder Leuten mit Köpfchen, klar dass das unter aller Kanone ist. Aber dazu später mehr.

Nach der Präsentation wurden wir in 5 Gruppen geteilt, denn es wurde gespielt. Eine Art RiesenBrettspiel und man musste Fragen rund um Disney beantworten.(Beschäftigungstherapie)  Damit das ganze etwas schwieriger wird- alles auf Englisch. :-/ Während dem Spiel wurden dann immer wieder 2 Personen in den Nachbarraum gerufen für das Vorstellungsgespräch. Dort saßen 5 Mitarbeiter im Raum verteilt.

Und dann ging es los. Das Gespräch. Um euch zu verdeutlichen wie das ablief, werde ich euch nun nur die Fragen aufschreiben- ihr dürft euch danach selbst eure Meinung bilden:

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-Warum wollen Sie bei Disney arbeiten?

-Sie haben sich also für die Rezeption beworben. Warum?

-Wollen Sie lieber in einem Familien- oder einem Luxushotel arbeiten?

– Wie viele Hotels gibt es in Disneyland?

-Wie reagieren Sie, wenn jemand mit einer Email Zimmerreservierung kommt und Sie diese jedoch nicht im System finden und alle Zimmer ausgebucht sind?

-Warum haben Sie sich nicht für die Animation beworben, bei Ihrer Ausbildung…?

-Um Ihr Englisch zu testen, erzählen Sie mir doch bitte etwas von Ihrer Größten Schwäche und Ihrer Größten Stärke auf Englisch.

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So. Wer findet den Fehler?……. RICHTIG. Ich hatte explizit NICHT Rezeption angeklickt, sondern Guest Relations ( und ja wenn man beides zum Ankreuzen angibt, dann bedeutet Guest Relations für mich nicht Rezeption eines Hotels).

Nach diesem gloreichen Gespräch, bei dem ich mir irgendwas aus den Fingern gesaugt hatte, ging es dann wieder zurück zu den englischen Disneyfragen- die natürlich auf Englisch vorgelesen wurden- aber dann von der Spielleiterin auf französisch erklärt wurden, weil man das Englisch gar nicht erst verstanden hatte, und /oder die Aussprache der Teilnehmer so dermaßen schlecht war. Das war dann auch tatsächlich der Höhepunkt meines Vormittags:

1. Mein Englisch war besser als das ALLER Anwesenden (incl. Mitarbeiter)… 2. Ich habe einen Schlüsselanhänger gewonnen- denn „mein“ Team wurde Zweiter.

Das war mein Gespräch bei Disney . Einmal und nie wieder würde ich sagen und das nicht allein wegen des Erlebnisses. Mich macht es wütend, dass ein Weltkonzern wie Disney es ist, der sich lobt dass er so sozial etc ist, ungebildetes Personal (fast nur Studenten- die das natürlich alles sehr sehr gerne machen, hat man bei den Bewerbern sehen können) an viel zu teure Hotelrezeptionen setzt, in der Küche, im Service etc arbeiten lässt. Das alles nur, weil es billiger ist. Wenn man sich vorstellt das man für 2 Nächte zu zweit in dem „FamilienHotel“ 600 Euro hinblättert, dann macht mich sowas sprachlos. Wenn man dann auch noch damit angibt, dass man seine Uniform am Abend ( kann auch mal um 2h nachts sein) abgibt und sie dann am nächsten morgen frisch gewaschen und gebügelt wieder findet, dann wird mir übel. (1500 Mitarbeiter wohl gemerkt) Ich will gar nicht wissen wie viel die Damen in der Wäscherei pro Stunde verdienen.

Aber hey: Während du zu Dumpingpreisen mit einem Lächeln und dem Disney-Happyspirit arbeitest, darf deine Familie kostenlos den Park jederzeit besuchen!

Natürlich überspitze ich gerade alles und der Park würde nicht funktionieren, gäbe es nicht auch die Menschen denen der Job Spaß macht – hauptsächlich Studenten. Aber trotzdem hat dieses Interview mein Bild von Disney etwas verdorben.

Und ja. Schande über mein Haupt, wir werden den Park dieses Jahr noch besuchen. Aber das war schon gebucht, bevor das alles stattfand.  😉

Nun wisst ihr wie es ablief und ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt.Hatte nur irgendwie das Bedürfnis, diese Erfahrung mit euch zu teilen und ich kann immerhin nun ganz stolz behaupten, dass ich abgelehnt habe für Disney zu arbeiten! 😀

P.s: Bordeaux ist eine wahnsinns tolle Stadt und meine Zeit mit meiner Freundin war super!

Habt es schön weihnachtlich ihr Lieben,

Eure Franzi / chubbycupcake

Apple Pie Cookies

Ich sage es euch. Im Winter muss gebacken werden und das am besten jeden Tag!

Da ich zur Zeit ja auch nichts anderes zu tun habe als bewerben, backen, dekorieren, schreiben, denke ich mir: WARUM NICHT.

Vor kurzer Zeit bin ich auf das Rezept der Apple Pie- Pecan Cookies von @dasknusperstuebchen  http://knusperstuebchen.net/2016/09/30/apple-pie-pekan-cookies-knusperherbstfreude/

(übrigens ein super genialer Blog mit so vielen tollen Rezepten, aber auch Fotos!)     gestoßen und dachte mir, die probiere ich mal aus.

Sie waren nach einem Tag weg. Das Krümelmonster hat zugeschlagen und das heißt etwas in unserem Haushalt. Der Prinz ist relativ wählerisch und mag nicht alles was einem vorgesetzt wird, vor allen Dingen warmen Apfel…warme Banane dagegen liebt er. Das gibt es bei uns jedoch nie, denn mich könnt ihr damit jagen 😀 .

Zurück zum Thema. Diese Cookies kamen also so gut an, dass ich sie letzten Freitag noch einmal gebacken habe um sie zu Kaffee mit Freunden mitzubringen. Nunja sie durften jeweils 2 probieren  – Krümelmonster hatte zuvor wieder zugeschlagen.

Sie sind wirklich sehr einfach zu machen und wenn du genau so wie ich 2 linke Hände hast wenn es zur Feinmotorik kommt, dann gebe ich dir gerne noch ein paar Tricks zur Hand, (in den Klammern) damit zu beim formen keine Aggression verspürst.

Hier also das Rezept:

Apple Pie Pekan Cookies
Apple Pie Cookies mit Pekannüssen
Autor: Das Knusperstübchen
bei mir reicht diese Menge für 1 Backblech, ca 12-14 Cookies
  • 120g Butter
  • 100g brauner Zucker
  • 50g Zucker
  • 1EL Vanillezucker
  • 1Ei
  • 210g Mehl
  • 2TL Speisestärke
  • 1TL Natron     (da ich Natron und Speisestärke nicht besitze, habe ich sie einfach                                      weggelassen)
  • Prise Salz
  • 1-2 Äpfel         (ein großer Apfel , oder 2 kleine)
  • 1TL Zitronensaft
  • 2EL Zucker
  • ½ TL Zimt
  • 60g Pekannüsse (ich habe die Pekannüsse weggelassen, da ich sie nicht mag, aber wer                                                   es crunchy möchte kann sie gerne dazumachen!)
So wird’s gemacht
  1. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Apfel in kleine Stücke schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und mit dem Zimt sowie 2 EL Zucker verrühren.
  3. Butter und beide Zuckersorten sowie Vanillezucker cremig verrühren, Ei hinzufügen und weiter rühren. Mehl ( Speisestärke, Natron) und Prise Salz vermengen und unterrühren bis die Masse stark eindickt. Zum Schluss die Pekannüsse (oder andere Nüsse) hacken und in die Masse kneten.
  4. Kleine Kugeln formen, platt drücken bzw. eine kleine Mulde machen, hier ein paar Stücke (1 TL) Apfel hineingeben und mit dem Teig umschließen, sodass ein Kern aus Apfelstücken entsteht.

 

(Diese Variante hat bei mir nur funktioniert bei einer Kugelgröße von Golfball und größer, wenn es also euch zu klebrig wird, dann mixt die Äpfel einfach in den Teig, sie sind dann zwar nicht in der Mitte,aber dadurch dass sie im Cookie verteil sind, sind sie etwas weicher!)

5.Die Kugeln auf ein Backpapier legen. 8-12 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist. Kekse mit einem Esslöffel leicht platt drücken, sodass die Seiten leicht brechen und (wichtig) komplett auskühlen lassen und servieren. Halten sich luftdicht verpackt einige Tage.

 

Das Rezept habe ich wortwörtlich von Sarah @dasknusperstübchen übernommen und meine eigene Meinung noch dazugeschrieben!  Für die schöneren Fotos und noch einen tollen Tipp wie man das Rezept auch benutzen kann, und natürlich für so viele andere tolle Rezepte, besucht doch http://www.knusperstuebchen.net .

Es lohnt sich!

applecookies2  (Apfel und Teig vermischt)

 

Weihnachtliche Schokokekse

Bei mir hat seit einer Woche die Weihnachtszeit begonnen, dass heißt also: Lichterketten auspacken, Dekorieren und vor allen Dingen BACKEN ! Ich liebe es neue und auch alte Rezepte auszuprobieren und dieses Jahr habe ich mit den weihnachtlichen Schokokeksen angefangen. Wenn man es genau nimmt sind es eigentlich nur Mürbteig Butterplätzchen mit Schokopulver, Zimt und den Teig etwas dicker gelassen, aber das wäre ja zu einfach 😉 .

Dieses Rezept habe ich bei http://www.fraeuleinkuchenzauber.wordpress.com auf dem Blog gefunden und sie wiederum hat es aus dem Sweetdreamsmagazin. Sie sind jedoch so lecker geworden, dass ich sie euch hier auch noch einmal posten möchte!

Wer schon einmal in Italien im Supermarkt in der Keksecke verloren gegangen ist, kennt sie sicher: diese unglaublich leckeren und schönen STELLA Kekse. Das sind Schokokekse mit weißen Schokosternen darauf und wirklich wirklich lecker. Warum ich davon nun schreibe? Ich finde meine Schokokekse sehen nicht nur „fast“ so aus, sie schmecken auch ähnlich!

Wer also nicht gerade nach Italien reisen kann und Schokokekse, so wie ich, liebt, der sollte dieses Rezept aufjedenfall nachbacken!

Zutaten für ca. 50 Stück:

  • 300g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75g weißer Zucker
  • 75g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt ( das gewisse Weihnachtsaroma könnt ihr jedoch auch weglassen, wenn ihr es nicht mögt)
  • 40g Kakao
  • 150g kalte Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch

Zubereitung:

  1. Das Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Kakaopulver kommen in einer Rührschüssel und werden vermischt.
  2. Die Butter in kleinen Stückchen und 2 Eier dazugeben und nur so lange mit der Maschine verkneten bis sich alle Zutaten etwas vermischt haben und ein ebenmäßiger Klumpen entsteht. (Da ich keine Küchenmaschine besitze wurde alles per Hand in der Rührschüssel verknetet)
  3. Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und ab damit in den Kühlschrank für mind. 30 Minuten.
  4. Jetzt könnt ihr den Ofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
  5. Dann die Arbeitsfläche  gut bemehlen und darauf den Teig ca. 4-5mm dick auswellen.   Am besten funktioniert es wenn ihr die Frischhaltefolie über den Klumpen legt und dann den Teig ausrollt. So bleibt euch der Kampf mit dem Verkleben des Teigrollers erspart.
  6. Die Kekse nun ausstechen, mit der Form die ihr wollt. Ich habe ein kleines Herz und einen Stern genommen und sie dann auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  7. Zum Schluss das Eigelb mit der Milch verquirlen und damit die Kekse einpinseln und dann mit Zuckerperlen (diese sollte man jedoch erst nach dem Backen draufstreuen) oder Schokostreuseln verzieren.

Im Ofen für 12 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Viel Spaß und lasst es euch Schmecken 🙂schokokekse